Børnenes Værk

    Ein Spielplatz, der Frederiksværks Industrigeschichte vermittelt



    Der Spielplatz für den Artilleripladsen in Frederiksværk ist Teil von Stålsat By – einem Stadtentwicklungsprojekt, das einladende Stadträume schafft, die das industrielle Kulturerbe der Stadt widerspiegeln und neue Bewegungsmöglichkeiten und Treffpunkte kreieren.

    Wir haben die Ausschreibung gewonnen und den Spielplatz entworfen und angelegt. Die Idee hinter dem Entwurf ist, dass sich Kinder und Erwachsene spielerisch mit der Geschichte befassen und etwas über die Entwicklung der Stadt lernen – und dabei natürlich viel Spaß haben.

    Der Platz belebt die Innenstadt rund um den Park und liegt in der Nähe des Museums Arsenalet, das den Spielplatz in die Wissensvermittlung und das Bildungskonzept einbeziehen kann.









    Das sagt die Gemeinde Halsnæs

    „Dass Ihr bei Elverdal direkt Lust hattet, euch in die Geschichte dieser Stadt einzuarbeiten, war absolut fantastisch.

    Es wurde eine Spiellandschaft mit einem Werk und einer Stadt geschaffen, die für Frederiksværk vollkommen einzigartig ist. Gemeinsam mit dem Designteam haben wir eine Exkursion zum Stahlwalzwerk gemacht, damit selbst die Farbcodes auf dem Spielplatz auf das Walzwerk abgestimmt sind. Wir haben agil daran gearbeitet, am Hauptnarrativ festzuhalten, es aber gleichzeitig anzuheben, damit beim Spielen viel Wissen vermittelt wird.

    Der Klang des großen „Walzenrades“ mit Klängen aus der Produktion ist Teil der Klangsignatur der Stadt. Außerdem wurde der Spielplatz schnell angelegt. Und das Ergebnis - sehen Sie, wie die Kinder spielen. Das war
    genau das, wovon wir geträumt haben“.


    Charlotte Scheel
    Sonderberaterin, Halsnæs Kommune





    Das Værket


    Das Værket ist eine Ikone für die Industriegeschichte Frederiksværks – Bronzeguss, Kanonenproduktion und das heutige Stahlwerk.
    Beim Spielen in der Kletteranlage können die Kinder einige der im Laufe der Geschichte angewandten Methoden und Gießverfahren erleben.

    Die Kletteranlage ist aus Stahl und hat viele Spielrouten rundherum, rauf und runter. Man kann durch den „Ofen“ hinauf zur hohen Rutsche klettern oder die Feuerwehrstange hinuntersausen. Die Spielrouten sind zahlreich und fordern selbst die großen Kinder heraus.

    Und alle können mithelfen, im großen Walzenrad Energie zu erzeugen.



    Wasser, Schießpulver und Stahl schufen die Stadt


    Der Spielplatzentwurf basiert auf vier Hauptelementen: Der Arresø-See, die Kanäle, die Industrie (Værket) und die Stadt, die rund um die Industrie entstanden ist.

    In der Ministadt wird die Industriegeschichte aus den alten Werkstätten nachgespielt.
    Wie wäre es mit Schmied spielen, auf den Fässern eines Böttchers spielen, eine Fahrt mit dem Karussell machen, das sich wie ein Schleifstein in der Achatmühle dreht (Anm.: Achat ist ein Mineral in einer Kristallstruktur) oder Kanonenkugeln in den Sandkasten werfen?

    Die Spielzonen sind durch ein Wegenetz des „Arresø-Kanals“ verbunden, der durch den Platz fließt. Dies eranschaulicht, wie die Wasserkraft als Grundlage zur einzigartigen Geschichte Frederiksværks beigetragen hat.





    Ideen und Wünsche der Bürgerschaft berücksichtigt

    Die BürgerInnen von Frederiksværk hatten schon früh die Möglichkeit, Ideen für den Spielplatz beizutragen.

    Bei der Auswahl des Siegerentwurfs von Elverdal legte die Jury Wert darauf, wie der Spielplatz mit den Gedanken und Ideen der Bürgerschaft übereinstimmt. Und dass der Spielplatz gute Verweilmöglichkeiten bietet und einen architektonischen Ausdruck hat, der zur Umgebung passt.




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    Platzierung
    Artilleripladsen
    3300 Frederiksværk


    Referenzenummer
    8257

    Baujahr
    2021